In Planung - Roboter sollen Menschen selbständig töten
Ein neues Wettrüsten findet in den geheimsten Gremien der militärstärksten Staaten dieser Welt statt. Diesmal geht es nicht um atomare Sprengköpfe und auch nicht um Tarnkappenbomber, sondern um autarke Waffensysteme. Und wir sprechen hier nicht von Selbstschussanlagen sondern von unabhängig operierenden Robotern. Wenn man den Gutachten von führenden Wissenschaftlern glauben kann, wird es nicht mehr lange dauern bis Roboter als Standardwaffe eingesetzt werden.

Ein großer Verfechter dieser Theorie ist Professor Noel Sharkey ein britischer Informatiker, welcher führend auf dem Gebiet der Computerintelligenz ist. Roboter sind zur Zeit das wichtigste Forschungsprojekt vieler Nationen. Alleine in den USA sollen bis 2010 bis zu 4 Milliarden Dollar in die Forschung und Entwicklung von unbemannten Systemen fließen. Die Gesamtausgaben für Forschungen in Robotertechnologien werden sogar auf über 24 Milliarden US Dollar geschätzt.
Zur Zeit sind alleine im Irak 4.000 Roboter im Einsatz. Ein weitere gigantische Zahl sind die vollbrachten Flugzeiten von unbemannten Drohnen über dem Gebiet des Iraks. Diese betrugen alleine im Oktober 2006 über 400.000 Stunden. Doch eine gute Sache haben all diese Robotersysteme bisher. Es gibt immer einen Menschen, welche entscheidet ob eine tödliche Waffe zum Einsatz kommt oder nicht.
Professor Sharkey prophezeit jedoch, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis einer der Supermächte diese Grenze überschreitet. In einem Interview mahnte er die Mächte davor die Büchse der Pandora zu öffnen. Sobald ein solches Waffensystem existiert ist es eine Leichtigkeit dieses zu kopieren. Was eine solche Waffe in den Händen von Terroristen oder Fundamentalisten anrichten könnte, ist nicht auszumalen.
Ein weitere Grund gegen eine solche Entwicklung sind die damit verbundenen fallenden Preise für Robotersysteme. Professor Sharkey geht davon aus, dass sich in naher Zukunft jeder für nur 200 Dollar eine GPS gesteuerte Drohne mit Autopilot zulegen könnte. An dieser Stelle sind dann der Fantasie der Menschen keine Grenzen mehr gesetzt. Firmen könnten ihre Mitarbeiter überwachen, Eltern ihre Kinder. Männer ihre Frauen usw. usw.
Meine persönliche Meinung dazu ist, dass die Roboterentwicklung genauso viel Gefahren wie Verbesserungen birgt. Bei dieser Technologie ist es jedoch schon weit im Vorfeld notwendig, entsprechende internationale Vereinbarungen zu treffen. Den ersten Ansatz dazu lieferte schon der amerikanische Biochemiker Isaac Asimov als er die Robotergesetze entwickelte. In diesen legte er unter anderem fest, dass ein Roboter niemals einen Menschen wissentlich einen Schaden zufügen darf. Alle andere Gesetze welche darauf folgen, müssen sich diesem ersten Passus unterordnen. Wenn die Regierungen der sogenannten Industrienationen sich alleine an diese Regeln halten würden, wären die Horrorszenarien von Professor Sharkey für alle Zeiten hinfällig.
Zur Zeit sind alleine im Irak 4.000 Roboter im Einsatz. Ein weitere gigantische Zahl sind die vollbrachten Flugzeiten von unbemannten Drohnen über dem Gebiet des Iraks. Diese betrugen alleine im Oktober 2006 über 400.000 Stunden. Doch eine gute Sache haben all diese Robotersysteme bisher. Es gibt immer einen Menschen, welche entscheidet ob eine tödliche Waffe zum Einsatz kommt oder nicht.
Professor Sharkey prophezeit jedoch, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis einer der Supermächte diese Grenze überschreitet. In einem Interview mahnte er die Mächte davor die Büchse der Pandora zu öffnen. Sobald ein solches Waffensystem existiert ist es eine Leichtigkeit dieses zu kopieren. Was eine solche Waffe in den Händen von Terroristen oder Fundamentalisten anrichten könnte, ist nicht auszumalen.
Ein weitere Grund gegen eine solche Entwicklung sind die damit verbundenen fallenden Preise für Robotersysteme. Professor Sharkey geht davon aus, dass sich in naher Zukunft jeder für nur 200 Dollar eine GPS gesteuerte Drohne mit Autopilot zulegen könnte. An dieser Stelle sind dann der Fantasie der Menschen keine Grenzen mehr gesetzt. Firmen könnten ihre Mitarbeiter überwachen, Eltern ihre Kinder. Männer ihre Frauen usw. usw.
Meine persönliche Meinung dazu ist, dass die Roboterentwicklung genauso viel Gefahren wie Verbesserungen birgt. Bei dieser Technologie ist es jedoch schon weit im Vorfeld notwendig, entsprechende internationale Vereinbarungen zu treffen. Den ersten Ansatz dazu lieferte schon der amerikanische Biochemiker Isaac Asimov als er die Robotergesetze entwickelte. In diesen legte er unter anderem fest, dass ein Roboter niemals einen Menschen wissentlich einen Schaden zufügen darf. Alle andere Gesetze welche darauf folgen, müssen sich diesem ersten Passus unterordnen. Wenn die Regierungen der sogenannten Industrienationen sich alleine an diese Regeln halten würden, wären die Horrorszenarien von Professor Sharkey für alle Zeiten hinfällig.
Quelle: http://www.networkworld.com/community/node/25439, Quelle:networkworld.com;
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Warum so umständlich?
Also zunächst sind die sogenannten Robotergesetze von Asimov fiktionaler Unfug (vor allem im militärischen Kontext). Das Gesetz ist so schwammig formuliert, dass es nicht eindeutig entscheidbar ist.
Davon abgesehen, könnte man es sich ja gleich sparen den Krieg auszutragen, wenn sowieso nur Maschinen im Einsatz sind - man könnte einfach eine Simulation durchführen und gucken wer gewonnen hat.
Außerdem sehe ich keinen praktischen Unterschied zwischen einer Kamikazearmee und einer Roboterarmee. - 0
.oO
Maschinen... Krieg... *sich an Terminator erinnert*
Von manchen Dingen sollte der Mensch vielleicht doch Abstand nehmen. Die KI in diversen Spielen reicht doch, um zu beweisen, dass sowas nicht funktioniert (funktionieren sollte). - 0
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KI Gefahr
Ich sehe das so, daß die eigentlich Gefahr einer KI davon ausgeht, dass der Mensch überhaupt noch nicht weiß was eigentlich Bewusstsein ist. Solange die KI nur eigene Prozesse abarbeitet, gibt es auch immer Möglichkeiten diese auszutricksen.
Probleme bekommt man erst wenn die KI anfängt zu denken. - 0
Dürrenmatt
Die Frage der Verantwortung der Wissenschaft ist alt - und wird hervorragend in Die Physiker behandelt.
Wo wären wir wenn die Physiker Angst vor Zweckentfremdung gehabt hätten? In der Steinzeit! Denn diese paranoide Angst vor Neuem und Unbekanntem bringt einen leider nicht vorwärts. - 0
Nur...
...dass die Entwicklung und Forschung leider immer nur in Kriegszeiten grosse Sprünge macht, in Friedensperioden meist nur vor sich hinplätschert. Traurig, aber wahr.
??
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