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Szene15.02.2008, 01:58← Alle News

Unbemannter Kampfroboter befreit Geiseln aus der Haft von Terroristen

RonnyRonny2.811 LeserLesezeit 1 Min

Es ist Freitagmorgen. Ein Großteil der Mitarbeiter einer US Botschaft in Afrika hocken zusammengekauert in einer Ecke. Vor ihnen stehen drei schwerbewaffnete vermummte Terroristen. Immer wieder hören die Geiseln kurze Anweisungen über die Headsets ihrer Peiniger. Doch plötzlich mischt sich ein anderes Geräusch in diese Schreckenskulisse.

Unbemannter Kampfroboter befreit Geiseln aus der Haft von Terroristen
Ein leichtes Surren ist irgendwo im Gang zu vernehmen. Dann noch eins und noch eins. Die Männer mit den Waffen sind verwirrt und einer von ihnen ruft immer wieder in sein Headset. Doch er bekommt keine Antwort. Kurz darauf hören die Geiseln drei Schüsse und die Terroristen sacken zu Boden. Erstaunt blicken sich die Mitarbeiter der Botschaft an, als plötzlich ein kleiner Kampfroboter unter einem Schrank hervor gefahren kommt. Auf diesem ist ein Minischarfschützengewehr installiert, durch welches gerade einer der tödlichen Schüsse abgefeuert wurde.

Was klingt als ob es aus einem Science Fiction aus ferner Zukunft stammt, könnte sich in ein paar Monaten als reale Gefahr für Terroristen und gegnerische Soldaten erweisen. Grund dafür ist ein neues Steuerungssystem für Roboter, welches vor kurzem das US Unternehmen Chatten Associates der Militär Forschungsagentur DARPA vorstellte.

Die neue Steuerung nennt sich „HARV“ (Head Aimed Remote Viewer) und ist eine Kombination aus einer Videobrille und einem Head-Tracking. Einmal auf dem Kopf des Lenkers angebracht, kann dieser über die beiden Geräte einen Roboter lenken. Die auf dem Roboter installierte Kamera ist parallel mit den Kopfbewegungen des Lenkers gekoppelt und bewegt sich immer in die Richtung in die der Lenker des Roboters blickt. Zusätzlich fokussiert die Kamera automatisch den Bereich an, den der Lenker sehen möchte.

In einem Test wurde die Forschungsagentur DARPA von dem neuen System schon überzeugt. Einen Hindernisparcours absolvierte der Roboter fast genauso so schnell wie ein bemanntes Fahrzeug. Zwar ist der Preis von 40.000 Dollar noch etwas zu hoch für den kommerziellen Bereich, doch im Bereich der Militärausgaben bewegt sich dies eher im unteren Sektor.

Quelle: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=080214027, Quelle: pressetext.de;http://www.chattenassociates.com, Quelle: chattenassociates.com

Kommentare 1
  • 0
    BiggaBigga1. Kommentar

    Krass

    Meiner Meinung nach eine sehr sinnvolle Investition.
??
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"Unsere amerikanischen Freunde haben übrigens gesagt, wenn die Amerikaner nicht hier her gekommen wären, dann wären wir heute eine sozialistische Sowjetrepublik. Das stimmt, Amerikaner. Aber wenn die Europäer nicht zu euch gekommen wären, dann wärt ihr heute Indianer." Harald Schmidt, 2003-02-13

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