Versägt: Jugendlicher richtet sich selbst mit Kettensäge
Die Schlagzeile, die letzte Woche durch Österreichs Presse ging, ruft einem Bilder eines schlechten Horrorfilms ins Gedächtnis: "19-jähriger "Killerspieler" enthauptet sich selbst mit Motorsäge". Wie der österreichische Fernsehkanal ORF und die Website oe24.at melden, nahm sich vergangene Woche der 19-jährige Johannes R. in dem kleinen Ort Kaakirchen das Leben, in dem er sich selbst mit einer Kettensäge enthauptete. Neben dieser schrecklich brutalen Weise, aus dem Leben zu treten ist vor allem eines kurios - die Berichterstattung. Denn auch hier wurden wieder zu allererst Videospiele als Gründe genannt. Dass dem Suizid von Johannes R. vielleicht Probleme sozialer Natur vorausgingen, wurde seitens der Presse nicht weiter behandelt.

Zitat: "[...] Resident Evil 4, ein ultrabrutales Machwerk, bei dem es darum geht, ekelerregende Monster zu töten. Monster, die am Bildschirm ihren Gegnern mit Motorsägen die Köpfe abschneiden. " Auch der ORF gibt an: "In letzter Zeit habe sich der junge Mann sehr intensiv mit einem Computerspiel beschäftigt, bei dem mit einer Motorsäge gegen monsterartige Gestalten gekämpft werden muss." - oe24.at
[SCREEN:0]Johannes R. hat erst vor kurzem seine Lehre abgeschlossen und galt als aufgeweckt und kontaktfreudig. Jedoch hatte er in letzter Zeit Probleme mit seinen Kollegen und mit der Beziehung zu seiner Freundin. Als Konsequenz, so der ORF, zog sich Johannes R. immer weiter zurück in seine virtuellen Welten und fand seine Motivation letztendlich in Videospielen.
Psychiater Max Friedrich antwortete im Interview mit dem ORF auf die Frage, ob ein Spiel zu solch einem Freitod inspirieren könne:
"[...] sie können gerade in dem Fall dieses jungen Mannes eine Rolle gespielt haben. Nämlich insofern, als er durch die Spiele die Wahl der Mittel für den Suizid getroffen hat." Und weiter auf die Frage von oe24, ob er durch die Konfrontation mit Figuren, die im Spiel mit der Kettensäge enthauptet werden, zur Säge griff: "Das ist der Nachahmungseffekt. Hängt sich in einem Dorf ein Mensch auf, wählt der nächste Selbstmörder oft die gleiche Art des Freitodes."
Auch in diesem Fall wird einmal mehr gezeigt, wie Politik und Medien Hand in Hand zusammenarbeiten. Dabei werden ohne Rücksicht auf die Persönlichkeit(srechte) des Menschen dessen Probleme zum Zwecke der Propaganda auf einige wenige Fakten reduziert und generalisiert. Eure Meinung ist gefragt.
Quelle: http://www.frnd.de,FRND.de;http://ooe.orf.at/stories/235741/,ORF
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Komisch...
... ich kenn gar kein Computerspiel, indem man sich selbst enthaupten muss, um das nächste level zu erreichen!? - 0DUDulucat
Warum Probleme nicht an der Wurzel erkennen und bekämpfen
Hi erstmal,
habe gerade den Artikel über den Suizid des 19-Jährigen gelesen und frage mich immer wieder, ob die Leute die sich solcher Fälle(Amok, Suizid, etc.) wirkliche Psychologen sind.
Sind die schon so von der Gesellschaft konditioniert, dass sie für jede Tat, die sich in diese Richtung bewegt, immer wieder auf die sogenannten „Killerspiele“ als Auslöser deklarieren(?) Meiner Meinung nach kann zwar diese Art der Computerspiele einen kleinen Beitrag dazu leisten, indem sie die Hemmschwelle von aggressiven Verhalten heruntersetzen und in machen Fällen sogar als Anleitung dienen können, aber das heißt noch lange nicht das sie das Hauptproblem sind. Wie auch schon in anderen Foren festgestellt wurde, sind Medien immer schon in den Verruf gekommen aggressives Verhalten wie Amokläufe, Mord, Terroranschläge und Suizid auszulösen. Das stimmt zwar, aber ich glaube nicht, dass man mit einem Verbot daran was ändern kann. Der Mensch besteht nun mal aus den beiden Teilen. Auf der einen Seite hat er das Vermögen etwas zu erschaffen und auf der anderen Seite den Trieb etwas zu zerstören und diese zweiseitige Münze ist nur durch Sozialisierungsprozesse auf der Kante zu halten. Wie auch in dem Artikel erwähnt, war er durch ein paar Probleme gequält und die „Killerspiele“ waren dabei eine gute Ablenkung. Die Sache ist doch, dass er den Suizid nicht wegen der Spiele getan hatte, sondern weil er extrem unzufrieden war und vielleicht auch durch das Mobbing und soziale Probleme(Freundin, etc.) Depressionen bekommen hat. Und da sollte man durch Gespräche, Betreuung, etc. angreifen. Was nützt es der Gesellschaft wenn wir Dinge verbieten mit denen wir nicht umgehen können? In der Geschichte wurde immer schon Problemverschiebung ausgeübt, doch sollte eine Gesellschaft, die sich weiter entwickeln will, nicht Fehler aus der Vergangenheit wiederholen um den bequemeren Weg zu benutzen. - 0
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Womit...
...wir wieder einmal beim Thema der Manipulation durch die Medien sind. "Kontraste" ist immer ganz vorne mit dabei, wenn es darum geht, Freizeitbeschäftigungen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu negativieren. Aber es sind nicht nur die öffentlich-rechtlichen Anstalten (die wir durch unsere GEZ-Gebühren auch noch mitfinanzieren), sondern auch die privaten Sender.
Heute sind es (nach Erfurt, Emsdetten, Columbine und wie die Orte alle heissen) Ego-Shooter, vor 2000 waren es Fantasy-Live-Rollenspiele, die als gewaltverherrlichend herhalten mussten. Die Beiträge wurden immer so geschnitten, dass die Akteure vom uninformierten Zuschauer als gewaltbereit und/oder pervers erkannt wurden.
Beispiel: 1995 besuchte RTL-Explosiv einen sogenannten Con. Hier fand ein Zweikampf zwischen einem Ork und einer Amazone statt. Nachdem sich beide entwaffnet hatten, gingen sie ins Handgemenge über. Der Ork-Spieler warf sich auf die Amazonen-Darstellerin und drückte sie zu Boden, während die Zuschauermenge johlend lachte. Im fertigen Bericht wurde von einer gespielten Vergewaltigung berichtet, welche die Umherstehenden mit Freude anfeuerten.
Unter diesem Verschnitt litt die Larp-Szene lange Zeit. Und genauso ist es heute in der Computerspiel-Szene, nur dass diese hier mit Morden und Amokläufen in Verbindung gebracht wird.
Die Medien kontrollieren den Bürger. Doch wer kontrolliert die Medien, wenn der Rundfunkaufsichtsrat seinen Aufgaben nicht nachkommt, weil alle Mitglieder ein Parteibuch haben und brav den Linien der Parteien folgen?
Politik ist ein Drecksgeschäft und durch die Medien wird der unmündige Bürger manipuliert. Und er lässt sich manipulieren, weil die Medien ja immer nur die Wahrheit berichten. Die von der Politik vorgegeben wird. - 0
Dummheit
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fe... halten. Gerade in der Politik könnte uns das weit bringen! - 0
100%ig...
...pflichte ich dir bei. Von Computerspielen haben die wenigsten Politiker Ahnung.
Sicher haben die meisten Politiker in vielen Bereichen was auf dem Kasten, keine Frage. Die grosse Mehrheit ist studiert und hat es vor ihrer politischen Karriere auf verschiedenen Parketts zu etwas gebracht. Davor habe ich durchaus Respekt. Aber aus gewissen Dingen sollte die Politik sich heraushalten, denn davon hat sie ganz gewiss keine Ahnung.
Die Politik manipuliert über die Medien den Bürger, die Medien manipulieren die Politiker und der Bürger bezahlt die Medien via GEZ und die Politik via Steuern. Der Bürger wiederum glaubt, durch seine Stimme bei den Wahlen die Politik mitzubestimmen, dabei wird auch hier wieder von den Medien fleissig mitmanipuliert. Wer bleibt auf der Strecke? Immer der Bürger.
Fresse halten, wenn man keine Ahnung hat? Die Welt könnte ein friedlicher Ort sein. Und Politik endlich erträglich. - 0CHChrische
Einfach in den Raum gestellt ...
Die politik reitet unser aller hobby hier ganz schön in den dreck! dabei sind das doch alles nur Vermutungen das der sich wegen eines spiels so umgebracht hat .... Hier also zweit Theorien von mir die ich jetzt auch mal in den Raum stelle
1. Was wäre wenn er nur Microsofts Bahn-Manager gespielt hätte??? na na ??? Richtig !!!! er hätte sich warscheinlich vor einen Zug geschmissen. Man sollte Bahnsimulationen Verbieten lassen ( ironie )
2. Ich nehme mal an das das mit der enthauptung nur ein schrecklicher Unfall war als er den Ast vor seinem badfenster absegen wollte rutschte er aus und ..... den rest kann man sich ja denken
Meiner meinung nach wird es immer irgendwelche kranken leute geben die sich Dämlicherweise das leben nehmen wollen. selbst wenn wir alle auf einer riesigen blumenwiese leben würden =) - 0
Oh weh...
Ich lese vor meinem geistigen Auge schon die Schlagzeile samt Bericht:
"Ausgeblüht: Blumenkind stranguliert sich selbst"
dpa. Köln. Der arbeitslose Florist Celastrus B. (24) hat sich zwischen den Beeten seiner Hängenden Gärten in Dünnwald mit einer Ranke des gemeinen Schlingknöterichs selbst zu Tode gewürgt. In dem auf einem Buchenblatt verfassten Abschiedsbrief machte er die mangelnde Fassadenbegrünung seines Mietsbaumhauses verantwortlich.
Der als sehr zurückhaltend beschriebene Pflanzenkundler hatte sich in der jüngeren Vergangenheit sehr intensiv mit botanischer Fachliteratur über Killerpflanzen beschäftigt und war in diversen Floristen-Foren durch seine blumige Art aufgefallen.
Mitglieder verschiedener Parteien machen hierfür die Blumen-Lobby verantwortlich und versprachen schärfere Kontrollen in der Floristik-Szene. Auch über ein Verbot gewisser Arten von Saatgut wird diskutiert.
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Lass...
...das Jahresendgeschäft vorbei sein (frag mal Ronny, der weiss was ich meine), dann habe ich auch wieder mehr Zeit und kann mir Gedanken machen... 😉

Torsten0
aD0
Torsten0
Torsten0

