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Szene05.11.2007, 10:22← Alle News

Chinesen werden immer kreativer

RonnyRonny995 LeserLesezeit 1 Min

Man schrieb das Jahr 2000. Der große Millenniumcrash war ausgeblieben und die Menschen in China tristesten weiter ihr Dasein. Doch dann geschah das Unglaubliche. Das Olympische Komitee wählte Peking als Austragungsort für die olympischen Spiele 2008 aus. Nach dieser Nennung setzte sofort ein neuer Namensboom in China ein. Fast 3.500 Eltern nannten kurz darauf ihr Kind "Aoyun", was Olympische Spiele bedeutet.

Chinesen werden immer kreativer
In der Zwischenzeit ist der Kreativität in China keine Grenze mehr gesetzt. Dies ist auch nicht verwunderlich. In einem Land mit mehr als 1,3 Milliarden Einwohnern gibt es bisher nur 129 verschiedene Familiennamen. Viele der Chinesen sehnen sich nach Individualismus und wollen mit dem Westen gleich ziehen. Das dabei auch der Eine oder andere Fehlgriff passiert, ist doch verzeihbar. Oder wer möchte nicht gerne Bei Bei, Jing Jing, Huan Huan, Ying Ying oder Ni Ni heißen?

Doch was passiert wenn man diese eigenartig klingenden Namen zusammenfasst? Man erhält folgenden Satz „Peking heißt Sie herzlich Willkommen.“ Dies ist kein Zufall, denn hinter den Namen verstecken sich die fünf Maskottchen der olympischen Spiele von 2008.

Was die Chinesen sich noch alles bis zum Beginn der Spiele einfallen lassen, steht in den Sternen. Doch sicherlich können wir uns auch in Zukunft noch über verschiedene Namenskuriositäten freuen.

Quelle: http://www.cbsnews.com/stories/2007/11/04/ap/strange/main3449869.shtml, Quelle: www.cbsnews.com

Kommentare 5
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    BaluBalu1. Kommentar

    Da bin ich aber...

    ...froh, dass so ein Boom bei uns infolge der "FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006" ausgeblieben ist und uns Namen wie "Weh-Emm" oder "Fifafuba" bisher erspart blieben.
    Dann auf ein fröhliches "BeiJing Huan Ying Ni" und recht viele Goldmedaillen für Schland... 😉
  • 0
    TorstenTorsten

    Ni Hao!

    Also mit der Geschwindigkeit, mit der eruopäische Produkte kopie...entschuldigung...adaptiert werden, sollte man sich schon Gedanken machen, ob man nicht irgendwann selbst namentlich kopiert wird und sich vielleicht durch Zufall als Pendant mit Schlitzaugen (gibt es einen politisch korrekten Ausdruck dafür?) im Internet wiederfindet.

    Übrigens ist es mittlerweile üblich, dass sich Chinesen für Geschäftsbeziehungen mit Ausländern auch ausländische Vornahmen geben. Bestes Beispiel sind Jacky Chan und Bruce Lee. Aber ich habe allen Ernstes auch schon von einem Horst Chiang oder Holger T'ien gehört.
  • 0
    BaluBalu

    Nicht ...

    ...zu vergessen Hans Chung, mein lieber alter Klassenkamerad aus lange zurückliegenden Grundschultagen.
    Aber bei Chan Kong-Sang (陳港生) war es für eine erfolgreiche Karriere in den USA sinnvoll... 😉
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    CHchaplain

    Die spinnen, die Chinesen

    ich würde mein kind niemals "olympische spiele" nennen
  • 0
    3P3p0

    Counter Source

    ich nenn meine kinder mal: Counter und Source. denn immer sportnamen wären ka langweilig^^
??
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