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LaWa 8

Das 8. Weltwunder

03.04..–05.04.2009Idafehn8,00 EuroAKab 18Jahre3Tage3
Catering

Spiel, Spass und Spannung - diesmal mit einer Bildungsreise durch die Geschichte:

"Das 8. Weltwunder"


* Abends starten wir eine Pizza-Bestellung, außerdem gibt es Hotdogs und Konfu's berühmte "Mitternachtssuppe"


* Frühstück ist natürlich inklusive!!!


* Wenn das Wetter mitspielt, knallen wir Tierkadaver auf den Grill


* Knabbereien und Getränke (mit und ohne Alkohol) stehen natürlich auch wie gewohnt parat


* Das Mitbringen von eigenen Getränken ist in "normalen" Mengen erlaubt


* Turniere gibts keine, allerdings bieten wir das Spektrum aller aktuellen Spiele und natürlich die Klassiker an

Gespielt wurde

Dawn of War: Winter AssaultAge of Empires 3Der Herr der Ringe; Die Schlacht um Mittelerde 2Starcraft 2 Wings of LibertyWorms 2Far CryBattlefield VietnamCall of Duty 4: Modern WarfareCall of Duty: Modern Warfare 2Blobby VolleyUnreal Tournament 2004

Turniere 20

  • Dawn of War: Winter AssaultFun
  • Age of Empires 3Fun
  • Der Herr der Ringe; Die Schlacht um Mittelerde 2Fun
  • Starcraft 2 Wings of LibertyStrategie
  • TurnierStrategie
  • Starcraft 2 Wings of LibertyRacing
  • Worms 2Racing
  • Far CryRacing
  • Starcraft 2 Wings of LibertyEgoshooter
  • Battlefield VietnamEgoshooter
  • TurnierEgoshooter
  • Call of Duty 4: Modern WarfareEgoshooter
  • Call of Duty: Modern Warfare 2Egoshooter
  • TurnierEgoshooter
  • Blobby VolleyEgoshooter
  • TurnierEgoshooter
  • TurnierEgoshooter
  • Unreal Tournament 2004Egoshooter
  • TurnierFun
  • Starcraft 2 Wings of LibertyFun

Teilnehmer 1

Balu
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    BaluBalu1. Kommentar

    LaWa #8 - Das Achte Weltwunder

    Auszüge aus dem Expeditionstagebuch

    Nach unserer Landung in Hagen erreichen wir die Grenze zum Sauerland. Wir sind nervös. Ein mißtrauischer Einheimischer, und die Expedition wäre zu Ende, ehe sie begonnen hat. Wir wollen uns als Pilger ausgeben, die nach Osten laufen möchten. Wir haben Glück - Niemand fragt uns, wozu wir auf dem Weg dorthin einen Eispickel brauchen. Niemand fragt nach unseren kleinen selbstgebauten Schleppkarren, auf denen wir unsere Ausrüstung und den Proviant transportieren. Nachts setzen wir uns ab, umgehen grössere Ortschaften und schlagen uns elf Tage lang zu Fuß und auf den Ladeflächen uralter Lastwagen nach Hemer durch, einem kleinen Nest, wo die westsauerländischen Piste der A 46 endet. Für uns ist dieses Dorf der letzte Kontakt mit der Zivilisation.
    Von nun an sind wir auf uns gestellt. Zich Kilometer Fußmarsch durch ein unerforschtes Gebiet liegen vor uns. Zich Kilometer - das ist so, als ginge man zu Fuß von der Wohnung zum Kiosk. Wir haben ein flaues Gefühl im Magen, als wir nach einer letzten Peilung mit dem GPS die Piste verlassen und auf eine genau östlich gelegene Hügelkette losmarschieren.


    [...]

    Anfangs treffen wir gelegentlich auf Nomaden, die erstmals in ihrem Leben Stadtmenschen sehen. Nach anfänglicher Angst überwiegt bei ihnen die Neugierde auf die seltsamen Menschen, die sich selbst statt eines Zugtieres vor ihre Karren gespannt haben. Der Mutigste der Gruppe kommt zögernd auf uns zu, auch wir nähern uns ein wenig, winken, lachen.
    Ist das Eis erst einmal gebrochen, werden wir herzlich aufgenommen. Buttertee wird gestampft, geröstetes Gerstenmehl verteilt. In der Ecke des Zeltes steht ein uraltes Bronzeschwert. Offenbar hat sich hier seit den Römern nichts verändert. Nach etlichen Kilometern verlaufen sich die letzten Spuren im Schlamm. Auch auf Nomaden treffen wir nun, nach gut zwei Wochen Fußmarsch, nicht mehr. Wir sind allein.


    [...]

    Das Gehen fällt immer leichter, wird fast schon zur Meditation. Die Gedanken schweifen in die Ferne, sind zu Hause, bei Freunden, der Familie, in Vergangenheit und Zukunft. Am allerwenigsten im Hier und Jetzt. Aber irgendwann ist jeder Gedanke schon einmal gedacht, die Vergangenheit zum x-ten Mal im Kopf durchgekaut.
    Natürlich ist das Gehen nicht nur Meditation, sondern auch harte Arbeit. Bei 80 Kilogramm auf dem Karren machen sich schon die geringste Steigung, Schnee oder aufgeweichter Boden bemerkbar. Und auf dem sumpfigen Permafrostboden wird ein Vorankommen fast unmöglich. Nur an der Oberfläche taut der gefrorene Boden bei hohen Temperaturen kurzfristig auf - ein Schlammpudding, in dem die kleinen Räder der Karren versinken.


    [...]

    Nach 22 Tagen Marsch stehen wir vor einem Gletscherabbruch. Noch nie haben wir einen solch gewaltigen Gletscher gesehen. Selbst die mächtigen Alpen kommen uns winzig dagegen vor.
    Und das für uns Unfaßbare: Wir sind wahrscheinlich die ersten Menschen, die dieses grandiose Massiv sehen. Wir fühlen uns als Fremdkörper, als Eindringlinge in eine perfekte, unberührte Natur, in eine Welt von namenlosen Bergen. Wir errichten ein Basislager, lassen Karren und Ausrüstung zurück. Mit Steigeisen und Rucksäcken geht es auf dem Gletscher weiter. Nach zwei Tagen finden wir im Nebel den Grat des Berges. Wie in Trance gehen wir über den festen Firn. Der Grat wird eben - das muß der Gipfel sein! Doch wir steigen rasch wieder ab, bei uns zeigen sich Anzeichen der lebensgefährlichen Höhenkrankheit: Kopfschmerz, Leistungseinbruch. Im Lager klappen wir völlig erschöpft und dehydriert zusammen.
    Den nächsten Tag verbringen wir mit Kochen, Dösen und Trinken. Um nun von unserem Basislager das Massiv zu verlassen, steht uns ein hoher Paß bevor. Das Wetter ist hervorragend, und wir entschließen uns zu einer zweiten Besteigung: Unmittelbar neben unserem Lager erhebt sich ein wunderschöner pyramidenförmiger Berg. Er ist auf unserer Karte unbenannt. Die Besteigung fällt uns wesentlich leichter, der Ausblick über die weiten Gipfel und Täler entschädigt uns für alle Schmerzen.


    [...]

    Nach fast einem Monat im Sauerland haben uns die Strapazen gezeichnet. Wir sehen stark gealtert aus, eingefallene Wangen, zerfurchte Gesichter und Hände. Auch psychisch fühlen wir uns ausgebrannt. Wir fragen uns: Sollen wir noch weitere zich Kilometer Richtung Osten gehen? Tag für Tag die Ungewißheit darüber, ob wir morgen auch Wasser finden, ob wir die nächste Bergkette überwinden können? Wir entscheiden uns für eine Abkürzung: Nach zehn Tagesmärschen Richtung Nordost müßten wir laut Karte auf die zentralsauerländische Piste der A 46 treffen. Mit Verkehr können wir dort kaum rechnen. Dennoch könnten wir auf dieser Route die Schleppkarren leichter über die folgenden unwegsamen Hochgebirgsketten ziehen. Das Risiko, Räubern aufzufallen, müssen wir in Kauf nehmen.
    Die folgenden Tage gehen wir geruhsam an: sechs Stunden Gehzeit, üppige Essensrationen. Wir glauben, auf einem Laufband zu sein, jeder Tag ist gleich. In Gedanken sind wir längst am Ziel und lassen uns verwöhnen. Die Stimmung wird besser, am Vorabend des vermeintlich letzten Tages schreiben wir schon ein Fazit unserer Reise ins Tagebuch.


    [...]

    Jäh werden wir am 36. Tag der Fußwanderung aus der entspannten Stimmung gerissen: Dort, wo nach unserer Karte die Piste verlaufen müßte, ist keine. Wir laufen stundenlang herum, suchen in der kargen Landschaft nach Reifenspuren - nichts. Die Karte ist ungenau, wir sind zu weit südlich. Verzweifelung macht sich breit. Ist dies unser Todesurteil? Jeder versucht, seine Gefühle vor dem anderen zu verbergen, um dem Gefährten nicht zu zeigen, was man wirklich fühlt: Angst. Blanke Angst, aus dem Sauerland nicht mehr herauszukommen. Wir haben uns entgegen aller Vorsichtsmaßnahmen der letzten Wochen in eine Sackgasse hineinmanövriert, indem wir uns blindlings auf diese Piste verlassen haben. Die Verpflegung reicht noch für zehn Tage. Schlimmer aber, pro Kopf haben wir gerade noch sieben Liter Wasser. Die letzte Wasserstelle liegt zwei Tage zurück, in nordöstlicher Richtung sollen wir erst nach fünf Tagen auf den nächsten sicher wasserführenden Fluß treffen - wenn die Karte diesmal stimmt.

    [...]

    Um uns herum nichts als uralte Vegetation und ungeniessbare Tümpel. Wir wollen versuchen, Trinkwasser zu finden. Die Stimmung an diesem Abend ist angespannt. Wir wechseln kaum ein Wort, denken darüber nach, was wir alles tun werden, sollten wir je wieder aus dieser verfluchten Gegend herauskommen.
    Einen Tag später haben wir noch drei Liter Wasser. Die Tragen sind leicht, dafür stehen wir vor dem Verdursten. Heute müssen wir Wasser finden. In einem trockenen Flußtal trennen wir uns: Der eine sucht flußaufwärts, der andere in der Gegenrichtung. Endlich eine tellergroße Pfütze, der Hufabdruck eines Wildesels, in dem sich brackiges Wasser gesammelt hat. Etwa eine halbe Tasse läßt sich daraus schöpfen, dann sickert langsam Wasser nach.


    [...]

    In den folgenden Tagen müssen wir zwei Bergketten überwinden. Das bedeutet täglich elf bis zwölf Stunden Gehen, unterbrochen von wenigen Pausen. Strikt nach Kompaßnadel zu marschieren ist in diesem Gelände nicht möglich. Immer wieder queren wir kleinere Hügelketten, verirren uns in einem Gewirr von Bergrücken und Tälern. Trotzdem schaffen wir jeden Tag Luftlinie etliche Kilometer. Endlich erreichen wir den ersten Fluß, der aus den Bergen fließt. Verdursten werden wir nun nicht mehr. Aber immer noch liegen viele Kilometer bis zur Piste im Norden vor uns, in Mitten des mächtigen Gebirges. Wir haben nur noch fünf Kilo Trockennahrung pro Mann, bestenfalls genug für sechs Tage.
    Satt werden wir von unseren reduzierten Rationen nicht mehr. Vor Hunger frieren wir ständig. Am 47. Tag verzehren wir feierlich unseren letzten Energieriegel. Jetzt sind die Vorratssäcke leer. Ist es ein Zufall, daß genau in diesem Moment ein wohl ebenfalls hungriger Wolf um uns herumstreicht? Und ist es ein Zufall, daß wir danach auf ein Lastwagenwrack stoßen, in dessen Fahrerkabine wir einen Stapel vertrocknetes, steinhartes Fladenbrot finden? Ein Geschenk Gottes!


    [...]

    Nach 50 Tagen Fußmarsch überqueren wir einen grossen Fluss, kurz vor der Piste der A 46. Hier stolpern wir in einen kleinen Ort namens Meschede. Zu unserem Entsetzen ist er menschenverlassen. Nirgendwo findet sich etwas essbares. Wir wollen schon aufgeben, als hupend ein Lastwagen vorbeikommt, vollbesetzt mit Frauen, Männern, Kindern und Schafen. Die ersten Menschen seit fünf Wochen! Es wird gegessen, gesungen, gelacht - Alltag für diese Menschen, die über den alten Kriegerweg wie jede Woche zum Markt nach Warstein fahren. Wir sitzen auf der Ladefläche, eingeklemmt zwischen diesen fremdartigen Sauerländern, die uns Brot und Fleisch zustecken. Noch nie haben wir uns so geborgen gefühlt wie hier inmitten dieser wildfremden Menschen.

    Und dann erreichen wir tatsächlich am 3. April Warstein und die LaWa - es ist wie...

    ...das Achte Weltwunder!!!
    _________________________________

    Hallo, liebe Freunde der LaWa,
    wir freuen uns, dass ihr bis hierhin durchgehalten habt.

    Hier kurz alle relevanten Infos zum Lan:

    Die LaWa #8 findet unter dem Motto "Das Achte Weltwunder" vom 3. bis 5. April 2009 wie bisher im AWO-Heim Warstein statt.

    Für eine reichhaltige Auswahl an verschiedenen Getränken zum Selbstkostenpreis ist gesorgt.
    Mitgebrachte Getränke in riesigen Mengen sind wie üblich nicht gern gesehen.

    Aufgrund angestiegener Kosten kommen auch wir leider nicht umhin, den Eintrittspreis geringfügig um einen Euro auf acht Euro anzuheben.
    Wir bitten um euer Verständnis.


    Wir freuen uns auf euch in Warstein,
    Euer Team LaWa
??
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