Temporales Rumgehüpfe - Time Shift im Kurztest
Im Egoshooter „Time Shift“ kann man Patzer per Zeitsprung “reparieren”

Wer hat sich nicht gelegentlich schon mal gewünscht, die Zeit zurückdrehen zu können, und sei es nur um ein paar Minuten? Im Actionspiel „Time Shift“ gehören solche temporalen Ausflüge zum System. Unser Held entflieht mit einer Zeitmaschine einer Katastrophe in die Vergangenheit, in die 1930er Jahre, die aber seltsam verändert erscheinen – da hat offensichtlich schon jemand vor ihm an der Zeitlinie herumgepfuscht. Am Spieler ist es nun, die beschädigte Zeitlinie wiederherzustellen und die bereits schon einmal erlebte Apokalypse zu verhindern, gut bewaffnet mit MPi, High-Tech-Armbrust, Dioptergewehr und anderen durchschlagenden Argumenten, wie es sich für einen Egoshooter gehört. Plus einer Mini-Zeitmaschine, mit der sich in verpatzten Gefechten die Zeit verlangsamen, stoppen oder gar umkehren lässt, was oft recht praktisch ist – um zum Beispiel eine bereits eingestürzte Tunnelwand zu reparieren oder Bösewichte in aller Ruhe schachmatt setzen zu können.

Dieses temporale Konzept ist nicht mehr ganz neu und so hat mir persönlich der Mehrspielermodus mehr Enthusiasmus entlockt als die Einzelspieler-Kampagne. Die interessante Waffenauswahl (inklusive stationäre Geschütze) sowie die originell und optisch ansprechend gestalteten Szenarien tragen dazu bei. Pluspunkt: Es gibt für Sitzungen mit wenigen Spielern auch kleinere Karten, so dass sich „Timeshift“ auch für spontane LAN-Intermezzi anbietet, maximal können aber auch bis zu 16 Spieler teilnehmen. Leider habe ich nirgendwo eine Möglichkeit gefunden, Bots für die Netzwerk-Spiele einzustellen, zudem halte ich den Zeitverlangsamungs-Schild im Mehrspieler-Modus eher für Blödsinn.
Fazit: spannende Action mit originellen Akzenten – obgleich Zeitreisen nicht ganz neu für das Genre sind.
Verfasser: Thor

Dieses temporale Konzept ist nicht mehr ganz neu und so hat mir persönlich der Mehrspielermodus mehr Enthusiasmus entlockt als die Einzelspieler-Kampagne. Die interessante Waffenauswahl (inklusive stationäre Geschütze) sowie die originell und optisch ansprechend gestalteten Szenarien tragen dazu bei. Pluspunkt: Es gibt für Sitzungen mit wenigen Spielern auch kleinere Karten, so dass sich „Timeshift“ auch für spontane LAN-Intermezzi anbietet, maximal können aber auch bis zu 16 Spieler teilnehmen. Leider habe ich nirgendwo eine Möglichkeit gefunden, Bots für die Netzwerk-Spiele einzustellen, zudem halte ich den Zeitverlangsamungs-Schild im Mehrspieler-Modus eher für Blödsinn.
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